Tipps & Themen zur Wiedereröffnung Ihres Salons

Unsere Tipps für Ihren Salonbetrieb, während der COVID-19 Krise

#FlattenTheCurve – bald ist es soweit und Sie dürfen Ihren Salon unter Schutzmaßnahmen wieder öffnen!

 

Damit Sie sich für den Re-Start optimal vorbereiten können und um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, haben wir Ihnen im folgenden Beitrag Tipps und Anregungen zusammengefasst.

 

Auch der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks hat sich natürlich geäußert. Hier ein Auszug aus der Pressemitteilung vom 15. April 2020:

"In mehreren Positionspapieren hat der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks in enger Abstimmung mit der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) Bedingungen zur Ausübung von Friseurdienstleistungen während der bestehenden Corona-Pandemie

erarbeitet." Das zweite Positionspapier mit den Maßnahmen zum Re-Start finden Sie hier.

 

Bitte beachten Sie, dass die Informationen auf dieser Webseite allgemeiner Art sind und keine Rechtsberatung darstellen.

 

Masken für Mund- und Nasenschutz 

Während Sie Ihre Kundin oder Ihren Kunden bedienen, ist eine Maske für den Mund- und Nasenschutz zwingend erforderlich. Wichtig dabei ist, dass die Maßnahme nicht nur für Sie, sondern auch für Ihre Kundin oder Ihren Kunden gilt. Es sind keine speziell medizinischen Masken notwendig, ein rein „hygienischer“ Atemschutz ist ausreichend. Dabei können Einweg- oder Mehrwegmasken verwendet werden. Es ist nur dabei zu achten, dass Einwegmasken nach jedem Gebrauch entsorgt werden und Mehrwegmasken mehrmals täglich getauscht werden und nach jedem Tragen mit mind. 60° gewaschen werden. 

 

Hier finden Sie die Empfehlungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz (BAuA) zum Einsatz von Schutzmasken im Zusammenhang mit SARS-CoV-2

 

Bitte achten Sie bei Ihrer Bestellung von Atemschutzmasken unbedingt auf seriöse Online-Shops.

Folgende Hinweise deuten auf einen Fake-Shop hin:

  • Es fehlt oft eine E-Mail-Adresse, Telefonnummer, AGB oder ein Impressum.
  • Die Shops haben kein Prüfsiegel, dass man anklicken kann.
  • Die Shops haben oft nur eine Zahlungsmöglichkeit: Vorkasse.

Handschuhe

Bei der Durchführung Ihrer Dienstleistung sollten Sie erst einmal Handschuhe tragen. Auch wenn über das Tragen von Handschuhen aktuell immer noch kontrovers diskutiert wird, da diese bei einem unangemessenen Gebrauch auch zur Keimbildung beitragen können.

 

Daher achten Sie bitte auf folgendes:

  • Fassen Sie sich mit einem Handschuh nie ins eigene Gesicht.
  • Drehen Sie die Handschuhe direkt beim Ausziehen auf Links.
  • Waschen und desinfizieren Sie sich Ihre Hände nach jedem Handschuhausziehen.

 


Desinfektionsmittel

Hautdesinfektion

Es wird nach wie vor empfohlen, regelmäßig die Hände mit Seife zu waschen, da das Coronavirus sensibel auf fettlösende Substanzen reagiert. Stellen Sie dafür nur Seife im Seifenspender bereit. Darüber hinaus sollte ein rückfettendes Händedesinfektionsmittel mit mindestens einer „begrenzt viruziden“ Wirkung verwendet werden. 

Bieten Sie auch Ihrer Kundin oder Ihrem Kunden die Möglichkeit zur Handhygiene an, am besten bereits beim Betreten Ihres Salons. 

 

Werkzeugdesinfektion

Die Desinfektion Ihres Werkzeuges nach Kontakt mit Blut oder Körpersekreten gehört bei Ihnen ja bereits zum Standard. Nun sollten Sie die Reinigung nach jeder Benutzung vornehmen, und dies nicht nur für Scheren und Schneidewerkzeug sondern auch für Haarklammern und Kämme. Für die Griffe Ihrer elektrischen Geräte können Sie auch Putztücher mit Seife benutzen. 

 

Flächendesinfektion

Eine Reinigung der Arbeitsbereiche mit fettlösendem Haushaltsreiniger ist nach jeder Kundenbehandlung wichtig.

Eine Flächendesinfektion ist nach wie vor einmal pro Tag ausreichend. Vergessen Sie dabei nicht die Theke und alle Türgriffe. 

 


Abstandsmarkierungen

Zeichnen Sie sich eine 1,5 m Eingrenzung auf Ihren Boden, beispielsweise mit einem Klebeband.

So werden Sie direkt erkennen, dass es wahrscheinlich bei dem ein oder anderen Salon notwendig sein wird, nur jeden zweiten Platz zu besetzen. Oder Sie holen sich Trennwände, z. B. aus Plexiglas und stellen diese dazwischen auf.

 

Zudem haben Sie so Ihren Bewegungsspielraum während der Behandlung immer im Blickfeld. Vermeiden Sie außerdem die direkte Ansprache zu Ihrer Kundin und Ihrem Kunden und führen Sie Ihre Gespräche über den Spiegel.

 

An den Waschbecken können Sie es so koordinieren, dass immer nur eine Kundin oder ein Kunde gewaschen wird. 

 


Limitierung Ihres Dienstleistungsangebots

Bei bestimmten Dienstleistungen, wie Bartpflege, Wimpern- und Augenbrauenfärben oder Make-Up müssen Sie zu nahe am Gesicht Ihrer Kundin oder Ihres Kunden arbeiten. Daher bieten Sie diese Services übergangsweise nicht an. 

Vermeiden Sie es außerdem, das Gesicht Ihrer Kundin und Ihres Kunden zu berühren.

 

Verzichten Sie auch auf einen Trockenhaarschnitt und das Entfernen der Schnitthaare mit einem Pinsel.

Denn das Coronavirus reagiert sensibel auf Reinigungsmittel. Daher bitte Friseurleistungen nur an im Salon gewaschenen Haaren vornehmen.

 


Kundenbewirtung

Bieten Sie Ihrer Kundin oder Ihrem Kunden einen sicheren Trinkschutz an. Dies gewährleisten Sie durch kleine verschlossene 0,2 bis 0,5 l Flaschen oder Einwegbecher, die Sie nach jedem Gebrauch entsorgen.

 

Verzichten Sie zudem auf unverpacktes Naschangebot wie Kekse oder Obst. 

 


Handtücher

Schon vor der Coronapandemie haben Sie sicherlich Ihre Handtücher nach jedem Kundengebrauch bei 60° gewaschen.

Falls Sie noch sicherer sein möchten, könnten Sie vorübergehend auch Einwegtücher verwenden.

 

 


Schneide- und Färbeumhänge

Da die meisten Schneide- und Färbemäntel nur bei 30° waschbar sind, sollten Sie vorläufig Einwegprodukte einsetzen. Es gibt auch kompostierbare Bio-Capes, hierzu ein umfangreicher Beitrag der Tageszeitung imsalon.de 


Kleidung Ihrer Mitarbeiterinnen und Ihrer Mitarbeiter

Die Mund- und Nasenschutzmasken sind für jedermann Pflicht. Ansonsten ist keine spezielle Schutzkleidung zu verwenden. Ihre Mitarbeiterinnen und Ihre Mitarbeiter sollten in jedem Fall keine Arbeitsmittel gemeinsam benutzen, daher stellen Sie Ihrer Belegschaft eigene Arbeitsutensilien bereit. 

 


Schicht-Teams

Ganz klar, sobald sich Mitarbeitende krank fühlen, sollten diese zuhause bleiben. Und auch bei Verdacht auf COVID-19 nicht zum Arzt gehen, sondern die Arztpraxis erst einmal telefonisch kontaktieren.

 

Damit man sich im Salon nicht nur genügend aus dem Weg gehen kann, und Sie so die Anforderungen zur Anzahl der Personen je qm befolgen, müssen Sie Ihr Team während der Schichten verkleinern. Wenn Sie Ihre Belegschaft in verschiedene Schichten einteilen, hat dies auch den Vorteil, dass falls sich eine der Mitarbeitenden doch mit dem Virus infizieren sollte, können Sie Ihren Salon stets in Betrieb halten.

Denn höchstwahrscheinlich müssen bei einer Infizierung die Kollegen aus der selben Schicht in Quarantäne. 

 


Krankheitssymptome beim Kunden

Selbstverständlich sollte der Termin abgesagt werden, wenn Ihre Kundin oder Ihr Kunde Krankheitssymptome aufweist. Weisen Sie diesen schon direkt bei der Terminvereinbarung oder spätestens bei der Erinnerung darauf hin. 


Keine Laufkundschaft

Behandeln Sie nur Kundinnen oder Kunden mit Terminvereinbarung und nehmen sie keine Laufkundschaft an. Denn nur dann sind Sie immer bestens organisiert und vorbereitet. 

Zudem sollten Sie eine Liste führen, wann welcher Kunde bei Ihnen zu einer Behandlung war. Denn bei einem Infektionsfall können Sie die Gesundheitsämter ausreichend informieren.

 

Mit Hilfe eines Online-Terminbuchs können Sie nicht nur Termine vereinbaren, sondern können hierüber auch bei Bedarf direkt Ihre Kundenliste zusammenstellen. Falls Sie noch keines im Einsatz haben sollten, bieten wir Ihnen gerne einen Einblick in unser Online-Terminbuch an. Kontaktieren Sie uns einfach für ein Beratungsgespräch.

 


Neue Begrüßungsrituale

Da wir uns zur Begrüßung nicht mehr die Hände geben, denken Sie sich neue Begrüßungsrituale aus – wie wäre es z. B. mit einem altbewährten Knicks oder einer Verbeugung? Ihrer Kreativität sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt.  

 

Und bitten Sie zudem Ihre Kundin oder Ihren Kunden deren Jacke selbst aufzuhängen. 



Finden Sie alle relevante Informationen rund um das Coronavirus auf der Website des Bundesministerium für Gesundheit unter www.zusammengegencorona.de


Disclaimer

Haftung für Inhalte

Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 7 Abs.1 TMG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Nach §§ 8 bis 10 TMG sind wir als Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen.

 

Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei Bekanntwerden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen.

 

 

Haftung für Links

Unser Angebot enthält Links zu externen Websites Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar.

 

Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Links umgehend entfernen.

 

e-Recht24

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Jung Bernhard (Samstag, 25 April 2020 10:31)

    Wie funktioniert die "Aufzeichnungspflicht" aller Kunden die zur gleichen Zeit im Salon sind? Mit "geparkten" Bons?